12. Juli 2026

KURŠIS – 30 Jahre dem Symbol des Kurischen Haffs!

Vor dreißig Jahren begann seine Fahrten im Kurischen Haff der wohl bekannteste heute Kurenkahn Litauens „Kuršis“.  Eduardas Jonušas (1932-2014) mit Helfern brauchte dafür fast drei Jahre. „Kuršis“ wurde nach alten Zeichnungen aus dem Jahr 1875 aus dem Museum Bremerhaven und nach alten Technologie gebaut. Er ist 11 Meter lang und 3,3 Meter breit. Sein Kapitän Aurelijus Armonavičius mit Frau Sofija ist nicht nur vielen Litauern, sondern auch Deutschen aus mehreren Dokumentationen bekannt. Aurelijus wandte sich über soziale Medien mit der Bitte zu helfen, er brauche warme regenfeste Jacken für „Kuršis“ Gäste. Verein der Deutschen in Klaipėda freut sich, dass er helfen konnte. Das passte gut mit dem 30.-jährigen Jubiläum des Kurenkahns zusammen. Am 24. August übergaben die Vereinsmitglieder, vertreten von allen drei Generationen, 14 warme Jacken der Familie Sofija uns Aurelijus Armonavičius. Dankbarer Kapitän lud uns dafür für eine Hafffahrt mit „Kuršis“ ein und probierte dabei die Jacke aus. Wir wünschen dem „Kuršis“, seinem Kapitän und Gästen viele tolle warme Fahrten.

Wir bedanken uns bei den Spender, deren Unterstützung uns dieses Geschenk vorzubereiten ermöglichte.

Seminar für Lehrkräfte der Sonntagsschulen der Volksminderheiten

Am 20.-21. Juli veranstaltete das Departement für Volksminderheiten ein Seminar für Lehrkräfte der Sonntagsschulen und Vertreter der Volksminderheitenvereine.  Unter den 20 Teilnehmern waren auch Arnold Piklaps und Rasa Miuller vom Verein der Deutschen in Klaipėda. Der erste Seminartag begann im Zentrum der Volksminderheiten Kulturen der Stadt Klaipėda mit dem Grußwort der Direktorin des Volksminderheiten Departements Dr. Vida Montvydaitė. Danach lernten wir einander kennen und tauschten unsere Erfahrung in informeller Bildung aus. Die Direktorin des Zentrums erzählte über die Herausforderungen der Organisation der informellen Bildung für die Kinder der Volksminderheiten Vereine in Klaipėda. Über die Gestaltung  der informellen Bildung berichtete Gabija Ažondenytė, Lehrerin an den virtuellen litauischen Schulen “Pasaka” und “Švyturys”. Der zweite Tag fand im Simon-Dach-Haus. Dr. Silva Pocytė hielt einen Vortrag über den Anschluss des Memellandes an Litauen und die Situation im Memelland nach dem Zweiten Weltkrieg. Danach führte Arnold Piklaps die Teilnehmer des Seminars durch die Altstadt und Liepų Str. Das Seminar war sehr nützlich, wir konnten uns austauschen und Ideen für tiefere Zusammenarbeit entwickeln.

Zwischen drei Gewässern

12. Juli, 2023. Teilnahme am Tag der „offener Tür“ im Jubiläums Pfadfinder-Sommerlager. In diesem Jahr im Lager am Wilhelm-Kanal waren 2300 Kinder und Jugendliche aus Litauen und 12 anderen Ländern: USA, Israel, Ukraine, Österreich, Frankreich, Finnland, Schweden, Slowenien, Estland, Italien, Taiwan und Honk Kong. Zusammen mit den Vertretern anderer lutherischen Gemeinden stellten wir die Aktivitäten der Lutheraner im historischen Memelland vor, erzählten über den Verein der Deutschen in Klaipėda. (Wir erzählten über die evangelisch-lutherische Kirche im Memelland und den Verein der Deutschen in Klaipėda.) Wir freuen uns über das große Interesse an unserer Vorstellung.