13. Oktober 2026

Zwischen Krise und Aufbruch

Der Kulturreport sucht als EUNIC Jahrbuch 2011 nach dem Kitt, der die europäischen Allianzen zusammenhält

Stuttgart, 4.1.2012 – Wie kann Europa deutlich machen, wofür es steht? Wie kann Europa zeigen, dass es nicht nur redet, sondern auch handelt? Welche Vorteile bringt eine gemeinsame europäische Auswärtige Kulturpolitik? Und wie kann Europa seine spezifischen Potenziale nutzen? 30 Autoren aus 20 Ländern geben in der neuen Ausgabe des Kulturreports hierauf Antworten. Für den chinesischen Schriftsteller Yang Lian bleibt der alte Kontinent das Zentrum des Universums, Reem Kassem setzt große Hoffnungen auf die europäischen Kulturinstitute in Ägypten und Horia-Roman Patapievici ist überzeugt vom gemeinsamen Konzert der europäischen Kulturen. (mehr …)

Kamerun im Fokus

Podiumsgespräch des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und des Auswärtigen Amts über die Beziehungen zwischen Deutschland und Kamerun

Stuttgart, 14.12.2011 – Am 1. Oktober 2011 feierte Kamerun den 50. Jahrestag der Vereinigung und damit auch „50 Jahre Unabhängigkeit“ für das ganze Land. Anfang Oktober fanden auch, relativ unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, Präsidentschaftswahlen statt. Einer der dienstältestesten Präsidenten des afrikanischen Kontinents bleibt in seinem Amt. Wohin bewegt sich Kamerun und welche Möglichkeiten kann eine Zusammenarbeit bieten?  (mehr …)

Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog

Vortragsveranstaltung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und des Auswärtigen Amts widmet sich den politischen und sozialen Herausforderungen in Ecuador

Stuttgart, 08.12.2011 – Welche Ressourcen sind zukunftsfähig? Welchen Einfluss haben sie auf die politische und soziale Transformation des Landes? Welche Rolle spielt Deutschland für Ecuador? Peter Linder, seit 2010 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Quito, wird sich in einem Vortrag über „Ecuador: Ein Land im Wandel“ diesen und weiteren Fragen widmen. Ergänzt wird sein Vortrag am GIGA in Hamburg durch einen Kommentar der Lateinamerika-Expertin Dr. Sabine Kurtenbach (GIGA). (mehr …)

Interkultureller Filmpreis für iranischen Beitrag

Zum Abschluss des 6. Berliner Weltkinofestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS zeichnet das ifa heute Abend im Kino BABYLON den Film GOOD BYE von Mohammad Rasoulof mit dem IFA – Intercultural Film Award 2011 aus

 Berlin/Stuttgart, 3.12.2011 – Zum dritten Mal prämierte das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) einen Film, der in inhaltlich wie ästhetisch besonderer Weise die Themen Kulturaustausch und interkultureller Dialog behandelt. Die IFA-Jury, bestehend aus dem Filmkritiker Andreas Kilb (F.A.Z.), der Schauspielerin Sibel Kekilli und dem iranischstämmigen Regisseur Ayat Najafi, zu ihrer Entscheidung für GOOD BYE (im Original „Bé omid é didar“): „In seinem eigenen Land sich fremd zu fühlen, ist schmerzhaft und für uns manchmal schwer nachvollziehbar. Die Würde und die Meinungsfreiheit eines Menschen sind ein kostbares Gut, das nicht selbstverständlich ist. Eine junge Frau, die schwanger ist und ihren Beruf als Anwältin nicht ausüben darf, entscheidet sich, ihre Heimat zu verlassen und mit nichts neu anzufangen. In ihrem Schicksal spiegelt Mohammad Rasoulof die politische und gesellschaftliche Situation in seinem Land.“ (mehr …)

Weltkinofestival: ifa-Preis mit internationaler Jury

Beim Filmfestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS verleiht das ifa zum dritten Mal den Intercultural Film Award – IFA

Stuttgart, 23.11.2011 – Vom 25. November bis 3. Dezember stellt das Berliner Independent Filmfestival erneut 14 herausragende Werke des jungen Weltkinos vor. Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) vergibt im Rahmen des Festivals am 3. Dezember 2011 zum dritten Mal den Intercultural Film Award (IFA). Die Auszeichnung erhält der Wettbewerbsbeitrag, der in inhaltlich wie ästhetisch besonderer Weise die Themen Dialog der Kulturen oder Kulturaustausch behandelt. Den undotierten IFA erhielten 2009 der australische Film SAMSON & DELILAH (Regie: Warwick Thornton) und 2010 der Film MUNDANE HISTORY von Anocha Suwichakornpong aus Thailand.

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Willst du in meine Heimat gehn

2.000 Ostpreußen am 1. Oktober 2011 in der Stadthalle Rostock

Rostock – Zum 16. Landestreffen der Ostpreußen in Mecklenburg-Vorpommern war die große Rostocker Stadthalle wieder bis zum letzten Platz gefüllt. 2.000 Landsleute und Freunde der Heimat waren mit Bussen, Bahn und Pkw aus allen Landesteilen angereist, etliche auch aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin und Brandenburg. Selbst die vielen Auto-Parkplätze reichten kaum aus. Für Spätankömmlinge standen nur noch Plätze auf den Rängen zur Verfügung. Die Auswertung der Teilnehmerlisten ergab etwa 300 Besucher, die zum ersten Mal dabei waren. Die Organisatoren aus Anklam hatten zuvor 70 Zeitungen angeschrieben, 3.000 Einladungen verschickt und viele Handzettel verteilt. Alle drei Regionalzeitungen und Radio M-V hatten das Treffen angekündigt. Erfreulich war, dass der NDR die Veranstaltung filmte und am selben Abend im „Nordmagazin“ einen Kurzbericht in Wort und Bild ausstrahlte. Mehr als 30 Helfer aus Anklam, Neubrandenburg und Rostock hatten die Halle festlich geschmückt, sorgten für einen reibungslosen Ablauf und die anschließende Beräumung. Auf den Tischen standen wie immer große Schilder aller 40 ostpreußischen Heimatkreise mit den beiliegenden Listen, so dass sich die Landsleute anhand der Eintragungen schnell finden konnten. (mehr …)