Kinonachmittag
Am Mittwoch, 08.03.2023 um 15 Uhr im Simon-Dach-Haus.
Film „Ich möchte kein Mann sein“ (Deutsch mit litauischen Untertiteln)
Produktionsjahr: 1918
Eintritt frei.


Kulturzentrum des Vereins der Deutschen in Klaipeda
Am Mittwoch, 08.03.2023 um 15 Uhr im Simon-Dach-Haus.
Film „Ich möchte kein Mann sein“ (Deutsch mit litauischen Untertiteln)
Produktionsjahr: 1918
Eintritt frei.


Am 25. Oktober hat der Verein der Deutschen in Klaipėda zum Stadtrundgang zum Thema „Freimaurer in Memel/ Klaipėda“ eingeladen. Obwohl es keine sichtbaren Spuren von den Freimaurern in Klaipėda mehr gibt, hat das Thema mehr Interessierte als von uns erwartet gelockt. Beim Rundgang haben die Teilnehmer über die Gründung der Freimaurer Loge in Memel, über die bekanntesten Loge-Brüder und auch über verschiedene wahre Geschichten und damit verbundene Mythen erfahren.
Die Fremdenführung war Teil des Projekts „Deutsche Kulturtage 2022“, das vom Departement der Volksminderheiten Litauens und des Zentrums für Volksminderheiten-Kulturen gefördert.










Am 17. und 24. September hat der Verein der Deutschen in Klaipeda zu den Stadtführungen eingeladen, wobei die Persönlichkeiten: Simon Dach, Arno Esch, Richard Wagner, Julius Kröhl, Jonas Plaskus, Heinrich Schliemann, Schwestern Anna und Margarethe Sinnhuber, Georg Sauerwein, Friedrich Wilhelm Argelander und Karl Eulenstein vorgestellt wurden. Obwohl der Morgen des 17. Septembers regnerisch war, gab es mehrere interessierte Teilnehmer. Wir freuen uns über das rege Interesse an unseren Stadtführungen und die Zufriedenheit der Teilnehmer. Wir wurden angeregt, weitere interessante und originelle Routen in der Stadt auszuarbeiten und sie der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Route auf den Spuren berühmter Menschen, die in Klaipeda geboren sind oder hier eine Zeitlang verbrachten, wurde als Teil des Projekts „Interessante, berühmte und geheimnisvolle Persönlichkeiten der Stadt Memel/Klaipeda“. Das Projekt wird von der Stadtverwaltung Klaipeda gefördert und ist dem 770. Stadtjubiläum gewidmet.












Am Sonntag, den 11. September 2022, organisierte Verein der Deutschen in Klaipeda einen Ausflug auf die Kurische Nehrung. Das Ziel war das deutsche Erbe auf der Kurischen Nehrung zu erkunden. Bei der Zusammensetzung des Programms, achteten wir darauf, dass wir solche Orte besuchen und über solche Objekte ausführlicher sprechen, die man als Privatperson ohne Auto schwer erreichen kann. Das war ein echter Vereinsausflug: vom 8-jährigen bis zum 80-jährigen – alle drei Generationen waren vertreten. In Schwarzort/Juodkrante besuchten wir den Friedhof und das Villenviertel, sprachen über Bezzenberger und Ludwig Rhesa, in der Kirche hatten den evangelischen Gottesdienst. Wir machten halt an der Kormoranen-Kolonie und fuhren weiter nach Nida. Parniddener Düne, ethnografischer Teil von Nida mit der tollen Darstellung der Fischerleben auf der Nehrung in früherer Zeit, Blode Haus, Künstler Kolonie, Kurenwimpeln, Thomas Mann Haus – vieles wurde erzählt und vieles war für die Reisegruppe neu. Auf dem Rückweg machten wir halt in Preil und besuchten den Friedhof auch dort, in Perwelk sahen wir den Leuchtturm, sprachen über die versandeten Dörfer und tote Dünen. Dieser Ausflug war nicht nur sehr informativ, sondern stärkte auch das Gefühl des Zusammenhalts zwischen den Vereinsmitgliedern. Der Ausflug wurde im Rahmen des Projektes „Deutsche Kulturtage 2022“ organisiert. Das Projekt wird vom Departement der Volksminderheiten zum Teil gefördert. Für das tolle Mittagessen sind wir der Berliner-Gruppe und seinen Leiter Hans-Jürgen Müller dankbar.















Im Rahmen der von unserem Verein durchzuführenden Deutschen Kulturtage 2022, wurde eine neue Route ausgearbeitet. „Stadt ohne Türme“ heißt sie. Am 19. August hat der Verein der Deutschen in Klaipeda sie vorgestellt, indem alle Interessierten an der Stadtgeschichte Memel/Klaipeda zu einer Führung eingeladen wurden. Es ging dabei um Kirchen, deren Türme die Ansicht unserer Stadt mehrere Jahre geprägt haben, die es heute nicht mehr gibt: St. Johannis, Reformierte, Katholische aber auch um die Geschichte anderer Kirchen unserer Stadt. Da der Wiederaufbau der St. Johannis Kirche nach vielen Jahren Stillstands konkretere Züge aufgenommen hat, bewegt dieses Thema unseren Verein sehr und besonders im Jubiläumsjahr. Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert, stellten mehrere Fragen und diskutierten mit. Die Route wurde ausgearbeitet und die Führung wurde gemacht von Daiva Statkuvienė, die mit viel Applaus und Lob von allen.





