Interkultureller Filmpreis für iranischen Beitrag
Zum Abschluss des 6. Berliner Weltkinofestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS zeichnet das ifa heute Abend im Kino BABYLON den Film GOOD BYE von Mohammad Rasoulof mit dem IFA – Intercultural Film Award 2011 aus
Berlin/Stuttgart, 3.12.2011 – Zum dritten Mal prämierte das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) einen Film, der in inhaltlich wie ästhetisch besonderer Weise die Themen Kulturaustausch und interkultureller Dialog behandelt. Die IFA-Jury, bestehend aus dem Filmkritiker Andreas Kilb (F.A.Z.), der Schauspielerin Sibel Kekilli und dem iranischstämmigen Regisseur Ayat Najafi, zu ihrer Entscheidung für GOOD BYE (im Original „Bé omid é didar“): „In seinem eigenen Land sich fremd zu fühlen, ist schmerzhaft und für uns manchmal schwer nachvollziehbar. Die Würde und die Meinungsfreiheit eines Menschen sind ein kostbares Gut, das nicht selbstverständlich ist. Eine junge Frau, die schwanger ist und ihren Beruf als Anwältin nicht ausüben darf, entscheidet sich, ihre Heimat zu verlassen und mit nichts neu anzufangen. In ihrem Schicksal spiegelt Mohammad Rasoulof die politische und gesellschaftliche Situation in seinem Land.“ (mehr …)

