KULTURAUSTAUSCH 1/2011 „Weniger ist mehr“ erscheint am 10. Januar 2011
Stuttgart, 05.01.2011 – Mehr Wirtschaftswachstum führt nicht zu mehr Wohlstand. Das stellt der aktuelle Human Development Report der Vereinten Nationen erstmals fest. Zeitgleich zu diesem Befund wächst in den alten Industrieländern das Unbehagen an einer durchökonomisierten Welt. KULTURAUSTAUSCH beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe „Weniger ist mehr“ mit der Frage, wie wir leben, wenn die Grenzen des Wachstums erreicht sind.
Internationale Autoren fragen nach der weltweiten Verteilung von Wohlstand, unserem Verständnis von Konsum und Verzicht sowie unserem Verhältnis zur Umwelt. Der Schriftsteller Ilja Trojanow, derzeit unterwegs in der noch kaum ausgebeuteten Antarktis, plädiert für einen neuen Umgang mit der Natur. Die Bedeutung internationaler Gerechtigkeit unterstreicht Carla Del Ponte, frühere Chefanklägerin des internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, im Interview. Und dass Wohlstand sich für fast alle Menschen vor allem über menschliche Beziehungen definiert, weiß Tim Jackson.
Abseits des Schwerpunktthemas spricht KULTURAUSTAUSCH mit Regisseur Tom Tykwer über dessen Filmprojekt im größten Slum Nairobis. Im Magazin appelliert Fritz Pleitgen, scheidender Geschäftsführers der RUHR.2010, für ein gemeinschaftliches Verständnis von Kultur und Pius Knüsel, Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, weist auf große Irrtümer in der staatlich geförderten Kulturarbeit hin.
Ab dem 10. Januar 2011 ist die neue KULTURAUSTAUSCH-Ausgabe „Weniger ist mehr“ an ausgewählten Bahnhofs- und Flughafenkiosken erhältlich. Ausgewählte Artikel finden Sie unter www.ifa.de/kulturaustausch, mit weiterführenden Informationen zu Autoren und Themen.
Ein kostenloses Rezensionsexemplar schicken wir auf Anfrage gerne an Ihre Redaktion.
Über KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven
Seit 1951 erscheint „KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven“ vierteljährlich. Sie wird vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) zusammen mit dem ConBrio-Verlag herausgegeben. Das ifa ist die älteste Mittlerorganisation für Auswärtige Kulturpolitik Deutschlands. Es wird gefördert durch das Auswärtige Amt, das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart.
Pressekontakt
Jonas Moosmüller, Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-22 25 105, Fax 0711-22 25 131, E-Mail: moosmueller@ifa.de, www.ifa.de
