13. Oktober 2026

Migration der Künste – Künste der Migration

Der Kulturbegriff in Zeiten von Migration und Globalisierung ist Thema des WIKA-Workshops 2011 an der Universität Tübingen

Stuttgart, 21. April 2011 – Von Donnerstag, 28. April, bis Freitag, 29. April, veranstaltet das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) gemeinsam mit der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen den diesjährigen Workshop des Wissenschaftlichen Initiativkreises Kultur und Außenpolitik (WIKA). Die Veranstaltung zum Thema „Migration der Künste – Künste der Migration“ im Evangelischen Stift Tübingen wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Wie muss Kultur in Zeiten der Globalisierung und der Migration neu definiert werden? – so lautet die Ausgangsfrage, über die sich Wissenschaftler und Kunstschaffende beim mittlerweile siebten WIKA-Workshop zwei Tage lang austauschen. Im Mittelpunkt steht neben der Frage, wie ein aktueller Kulturbegriff definiert werden kann auch, was dieser für die Wissenschaft und für die Kulturpolitik leisten muss. Außerdem wollen die Teilnehmer bei dem interdisziplinären Treffen herausarbeiten, ob und inwiefern sich Wissenschaftler und Künstler in ihrem Verständnis von Kunst und Kultur im 21. Jahrhundert unterscheiden.

Die Veranstaltung gliedert sich in insgesamt sechs von Fachleuten moderierte Ateliers in denen interdisziplinäre und/oder transkulturelle „Dialog-Paare“ zusammentreffen, die jeweils diskutieren, wie die Auflösung nationaler Kulturen in den Künsten reflektiert, kritisiert oder modelliert wird. Konkret geht es dabei beispielsweise um die Existenz einer globalen Theaterkultur, das Cyberspace als neue Weltkultur oder die Musik als internationale Sprache.

Weitere Informationen zum Inhalt der Veranstaltung und ein detailliertes Programm stehen online zur Verfügung.

Über den WIKA
Das Institut für Auslandsbeziehungen gründete im Jahr 2004 den wissenschaftlichen Initiativkreis Kultur und Außenpolitik mit dem Ziel, Hochschullehrer, Forscher und Praktiker zusammenzubringen, das Thema Außenkulturpolitik in Forschung und Lehre zu fördern und mehr Studierende an das Thema heranzuführen. Der WIKA wird aus Mitteln der Rave-Stiftung gefördert.

Über das ifa
Das Institut für Auslandsbeziehungen e. V. (ifa) engagiert sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen. Das ifa ist die älteste deutsche Mittlerorganisation für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und wird vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

Kontakt Universität Tübingen
Prof. Dr. Dorothee Kimmich und Prof. Dr. Schamma Schahadat, Universität Tübingen, Philosophische Fakultät, Tel. 07071 29-75323 und -7 29 82, E-Mail: dorothee.kimmich@uni-tuebingen.de, schamma.schahadat@uni-tuebingen.de

Pressekontakt ifa
Jonas Moosmüller, Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-22 25 105, Fax 0711-22 25 131, E-Mail: moosmueller@ifa.de, www.ifa.de