Am 24. Oktober 2024 war der Saal im Simon-Dach-Haus voll besetzt. Dr. Silva Pocytė, Historikerin an der Universität Klaipėda, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Als man das letzte Mal dem Heimatland zuwinkte: die Flucht aus dem Memelland an der Jahreswende 1944/1945“. Nicht nur die Zehntklässler des Hermann- Sudermann Gymnasiums, die Teilnehmer des Projekts, sondern auch Klaipeda Guides und andere an der Geschichte der Region Interessierten kamen, um ihm zuzuhören. Dr. Pocytė präsentierte nicht nur die Fakten der Flucht aus dem Memelland im Jahr 1944, sondern gab auch zahlreiche Zitate von Zeitzeugen wieder.
Nach dem Vortrag kam zum Einsatz die Foto und Film-AG der Projektteilnehmer. Die Schüler interviewten Dr. Pocytė und Klaus Grudzinskas, der aus seinem Leben erzählte. Er musste als Sechsjähriger mit seiner Mutter und seinen Schwestern nach Deutschland flüchten, dort ging zwei Jahre zur Schule und warum er zurück nach Litauen musste. Kommentare der Schüler: „Das war ein Geschichte Unterricht, nur viel interessanter“, „Es war toll einem Menschen zu zuhören, der sein Fach kennt und viel zu sagen hat“.









